STRUKTUREN
STRUKTUREN – ein Raum-zeitliches Bewegungsmodell, in dem der menschliche Körper in Resonanz zum Architekturkörper steht, ist ein Tanz Kurzfilm produziert und choreografiert von Verena Kutschera. STRUKTUREN findet seinen Ursprung in der jüngsten Pandemie. Die neuen gesellschaftlichen Strukturen zu leben, wie die auferlegten Corona-Maßnahmen, die Distanzregel, der ein Meter fünfzig Abstand zueinander, scheint, wie ein schwebe Zustand – Menschen wie einzelne Teilchen im Raum, die sich in neuen raumzeitlichen Beziehungen entfalten. Mit dieser Arbeit möchte Kutschera diesen Schwebezustand einfangen und Einblick in ihre aktuelle, künstlerische Forschungsarbeit im Bereich Tanz geben. Gemeinsam recherchiert Kutschera mit den drei TänzerInnen Ioulia Kokkokiou, Richard Oberscheven, Britta Schönbrunn auf physisch und auf architektonisch choreografischer Ebene die Faltung und Entfaltung energetischer Strukturen im Raum, in dem sie die ein Meter fünfzig dünnen Holzstäbe zwischen ihre Körper spannen und den Raum und das dadurch aufgebaute Spannungsverhältnis im Zusammenwirken ständig neu ausloten.
Eine Produktion von Verena Kutschera. Gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit einem Projektstipendium im Rahmen des Kulturpaketes „Hessen Kulturell neu eröffnen“, unterstützt durch das Künstler*innenhaus Mousonturm und das Hessische Staatsballett im Rahmen der Tanzplattform Rhein Main (Pop-up Residenz) und dem Kunstverein Familie Montez.
Konzept, Idee, Produktion: Verena Kutschera | Choreografie, Performance: Ioulia Kokkokiou, Verena Kutschera, Richard Oberscheven, Britta Schönbrunn | Sound: Richard Oberscheven | Kamera: Geraldine Zirbel | Schnitt: Verena Kutschera, Richard Oberscheven (Kunstschaffende Frankfurt)
https://kvfm.de/strukturen-ein-tanz-kurzfilm-von-verena-kutschera/