VERENA KUTSCHERA ist eine Performancekünstlerin, Choreografin, Tanzpädagogin und Vermittlerin. Sie arbeitet zwischen Berlin und Frankfurt. Ihre Arbeiten wurden u.a. im Frankfurt LAB, Kunstverein Familie Montez, Gallus Theater und im ACUD-Theater zeigt.

 

Ihren BA HONS absolvierte sie an dem Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance in London, ihren Masterabschluss MACoDE an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, gefördert durch ein Deutschlandstipendium.

 

Regelmäßig wird sie von Tanz-Institutionen eingeladen wie die Tanzplattform Rhein-Main, Tanzfaktur, 4fürTanz Leipzig und das Kampnagel Hamburg, um ihre Bewegungs-Praxis zu vermitteln.

 

Verena lässt sich inspirieren von der Bildenden Kunst, der Performance Art und Multimedialen-Arbeiten und sie kollaboriert gerne mit Künstler*innen verschiedener Genre; sie strebt ein bewusstes, horizontal organisiertes und kollektives Arbeiten an.

Hauptaugenmerk ist in Verenas Choreografischen Arbeiten ihr Umgang mit verschiedenen Materialien, darunter Teppiche aus Plastik, lange dünne Holzstäbe, Schaumstoff, Gewebe. Ihre Arbeitsweise und Auseinandersetzung konzentrieren sich auf die Verbindung von Tänzer*innen Körpern und Materialien, um eine gemeinsame Sprache zu finden. Sie nutzt den Raum, den Zufall, und das Gestalten, um verschiedene Erzählungen zu bilden und zu einem Ganzen zu verbinden. Die entstandenen Arbeiten haben das Potenzial, Erfahrungen zu generieren, die dazu einladen, die Dinge aus anderen Perspektiven zu betrachten, bestehende Strukturen zu dekonstruieren und neue Ansätze zu formulieren.

2021 wurde ihre künstlerische Arbeit STRUKTUREN von der Frankfurter Fotografin Anna Meuer dokumentiert und in der Ausstellung „Künstler:innen in der Krise?“ - So erleben Freischaffende die Pandemie, gezeigt.

 

Für ihre Künstlerische Forschung erhielt sie zuletzt ein DIS-TANZ SOLO Stipendium vom Dachverband Tanz im Rahmen des NEUSTART KULTUR Programms der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit der Förderung hat sie ihre Praktiken in der Somatik erweitert und nach weiteren sensorischen Ansätzen geforscht. Regelmäßige Förderung erhält Verena für ihre künstlerischen Arbeiten von der Stadt Frankfurt, dem Land Hessen sowie in den letzten zwei Jahren der Hessische Kulturstiftung.

 

Verena ist auch Mitbegründerin von dem Künstler*innenkollektiv Kunstschaffende Frankfurt, mit dem sie ebenfalls in Festivals wie COMMON GROUND und OPEN HOUSE mitwirkte.

Im April 2022 organisierte Kuntschaffende Frankfurt im Gallus Theater das Event kurz:getanzt, in dem acht Tanz Künstler*innen aus der freien Szene eingeladen waren, Einblicke in ihre künstlerischen Prozesse, unfertige Arbeiten oder Recherche zu geben.